Schließen

Wissenswertes über:

Anschlußfinanzierung Ihrer Immobilie in Freising - informieren Sie sich jetzt

Sichern Sie sich jetzt Ihre Anschlussfinanzierung – für maximale Planungssicherheit in der Baufinanzierung:

Um die Zukunft Ihrer Immobilienfinanzierung verlässlich zu planen, empfehlen wir Ihnen, sich frühzeitig Ihre Anschlussfinanzierung zu sichern. Eine Anschlussfinanzierung (auch Anschlußfinanzierung, Prolongation, Umschuldung oder Forward-Darlehen genannt) hilft Ihnen, Ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen und Ihre Finanzierungsziele zu erreichen – von der Stabilisierung der monatlichen Rate bis zur schnelleren Tilgung der Restschuld.

Sie können die Anschlussfinanzierung in Form eines Kredits bzw. Hypothekendarlehens beantragen; dafür stehen verschiedene Optionen zur Auswahl. Entscheiden Sie sich für ein neues Darlehen, sollten Sie alle Kostenbestandteile berücksichtigen, insbesondere Sollzins, Effektivzins, Zinsbindung, Tilgungssatz, mögliche Sondertilgungen, Forward-Aufschläge sowie Gebühren (z. B. für Grundschuldabtretung oder -neubestellung). Benötigen Sie eine kurzfristige Lösung, kann auch ein Überbrückungsdarlehen sinnvoll sein. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Bank oder einem unabhängigen Baufinanzierungsvermittler über die verschiedenen Arten der Anschlussfinanzierung und deren Konditionen, um Ihre Anforderungen bestmöglich zu erfüllen.

Vorteile einer Anschlussfinanzierung:

  • Zinssicherheit: Mit einer Anschlussfinanzierung sichern Sie sich langfristig planbare Zinsen. Sind die Bauzinsen seit der Erstfinanzierung gesunken, profitieren Sie von niedrigeren Zinssätzen und reduzieren Ihre monatliche Rate. Wählen Sie die Zinsbindung passend zu Ihrem Sicherheitsbedürfnis.
  • Planungssicherheit: Passen Sie Laufzeit, Tilgungssatz und Ratenhöhe an Ihre aktuelle finanzielle Situation an. Durch Optionen wie Sondertilgung oder Ratenanpassung können Sie die Rückzahlung besser steuern und Ihren finanziellen Spielraum erhöhen.
  • Flexibilität: Lösen Sie die bestehende Finanzierung mit einem neuen Darlehen ab und nehmen Sie bei Bedarf zusätzliche Mittel auf (z. B. für Modernisierung, energetische Sanierung, Renovierung oder den Kauf einer weiteren Immobilie). So lässt sich die Finanzierung nahtlos an neue Ziele anpassen.
  • Kreditgeberwechsel: Ein Wechsel zu einem anderen Kreditinstitut kann bessere Konditionen ermöglichen, wenn Ihre aktuelle Bank nicht das optimale Angebot bietet. Durch einen Zinsvergleich sparen Sie potenziell Kosten über die gesamte Restlaufzeit.

Wichtig: Die Vorteile einer Anschlussfinanzierung hängen von Ihrer individuellen Situation, der Bonität, dem Beleihungsauslauf und den aktuellen Marktzinsen ab. Vergleichen Sie daher mehrere Angebote (Effektivzins, Zinsbindung, Tilgung, Sondertilgung, Gesamtkosten) und treffen Sie eine fundierte Entscheidung – idealerweise 6–36 Monate vor Ablauf der Zinsbindung, bei Forward-Darlehen auch bis zu 60 Monate im Voraus.

Häufige Fragen (FAQ) zur Anschlussfinanzierung

Was ist eine Anschlussfinanzierung?

Die Anschlussfinanzierung ist die Weiterführung Ihrer Baufinanzierung nach Ablauf der Zinsbindung. Sie kann als Prolongation bei Ihrer bisherigen Bank, als Umschuldung zu einem neuen Kreditgeber oder als Forward-Darlehen bereits Jahre im Voraus abgeschlossen werden.

Wann sollte ich meine Anschlussfinanzierung sichern?

Beginnen Sie idealerweise 12–24 Monate vor Ablauf der Zinsbindung mit dem Angebotsvergleich. Mit einem Forward-Darlehen können Sie sich Zinsen bis zu 60 Monate im Voraus sichern; es können dabei Forward-Aufschläge anfallen.

Prolongation, Umschuldung oder Forward-Darlehen – was ist der Unterschied?

Prolongation: Verlängerung bei Ihrer aktuellen Bank. Umschuldung: Wechsel zu einer anderen Bank, häufig mit Grundschuldabtretung/-neubestellung. Forward-Darlehen: Heute die Kondition für die Zukunft festschreiben, Auszahlung erst zum Ende der Zinsbindung.

Wie vergleiche ich Angebote richtig?

Achten Sie auf Effektivzins (inkl. aller Kosten), Zinsbindung, Tilgungssatz, Sondertilgungsoptionen, mögliche Ratenanpassungen, Bereitstellungszinsen, Auszahlungstermin und Gesamtkosten über die Laufzeit. Der Beleihungsauslauf (z. B. 60%, 80%) und Ihre Bonität beeinflussen den Zinssatz maßgeblich.

Kann ich den Kreditgeber wechseln und welche Kosten entstehen?

Ja. Beim Wechsel fallen ggf. Kosten für Grundschuldabtretung oder -neubestellung, Notar und Grundbuch an. Diese werden meist durch bessere Konditionen über die Laufzeit überkompensiert. Holen Sie immer eine Gesamtkostenrechnung ein.

Was passiert am Ende der Zinsbindung?

Ihre Restschuld wird zu neuen Konditionen weiterfinanziert. Sie haben ein Sonderkündigungsrecht nach § 489 BGB: Nach 10 Jahren seit Vollauszahlung können Sie mit 6 Monaten Frist auch während der Zinsbindung kündigen und umschulden.

Welche Unterlagen benötige ich für die Anschlussfinanzierung?

Üblich sind Darlehensvertrag der Erstfinanzierung, aktuelle Restschuld- und Zinsbindungsübersicht, Einkommensnachweise, Kontoauszüge, Objektunterlagen (z. B. Grundbuchauszug) sowie Nachweise zu Modernisierungsmaßnahmen, falls zusätzliche Mittel benötigt werden.

Gibt es kurzfristige Lösungen wie ein Überbrückungsdarlehen?

Ja. Ein Überbrückungsdarlehen kann zeitlich begrenzte Finanzierungslücken schließen, etwa bis zur Auszahlung der Anschlussfinanzierung oder eines Verkaufserlöses. Beachten Sie dabei die Kosten und die genaue Laufzeit.