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Wissenswertes über:

Finanzierung Ihrer Immobilie in Augsburg - Ihr Kredit für Ihre Immobilienmodernisierung

Vorteile einer Finanzierung der Modernisierung über einen Immobilienkredit

Die Finanzierung der Modernisierung über einen Immobilienkredit (auch Modernisierungskredit, Modernisierungsdarlehen oder Baufinanzierung) bietet mehrere Vorteile – insbesondere gegenüber einem klassischen Ratenkredit für Renovierung oder Sanierung.


Günstigere Zinsen: Immobilienkredite haben oft niedrigere Zinssätze im Vergleich zu anderen Kreditarten wie persönlichen Krediten oder Kreditkarten. Durch die Nutzung eines Immobilienkredits zur Finanzierung Ihrer Modernisierung können Sie von den günstigeren Zinsen profitieren und potenziell Geld sparen. Zudem profitieren Sie häufig von einer festen Zinsbindung (Sollzinsbindung), was die Planbarkeit der Monatsrate verbessert. Der Zinssatz hängt u. a. von Bonität, Beleihungsauslauf und Objektlage ab.


Höhere Kreditbeträge: Immobilienkredite ermöglichen in der Regel höhere Kreditbeträge im Vergleich zu anderen Kreditarten. Dies kann Ihnen helfen, größere Modernisierungsprojekte zu finanzieren (z. B. energetische Sanierung, Badsanierung, Fenstertausch, Photovoltaik, Wärmepumpe), die möglicherweise hohe Kosten verursachen. Grundlage ist häufig die Eintragung einer Grundschuld sowie der ermittelte Immobilienwert.


Längere Laufzeiten: Immobilienkredite bieten oft längere Laufzeiten, was bedeutet, dass Sie Ihre Modernisierung über einen längeren Zeitraum hinweg abbezahlen können. Dies kann die monatlichen Ratenzahlungen reduzieren und Ihnen mehr Flexibilität bei der Rückzahlung geben. Optionen wie Sondertilgungen oder ein Tilgungssatzwechsel erhöhen die Flexibilität zusätzlich.


Steuerliche Vorteile: In einigen Ländern können Sie möglicherweise steuerliche Vorteile nutzen, wenn Sie Ihre Modernisierung über einen Immobilienkredit finanzieren. Zum Beispiel können Sie möglicherweise die Zinsen und bestimmte Kosten steuerlich absetzen (bei vermieteten Immobilien ggf. als Werbungskosten). Es ist ratsam, sich mit einem Steuerberater oder Finanzexperten zu beraten, um die spezifischen steuerlichen Auswirkungen in Ihrem Land (z. B. in Deutschland) zu verstehen.


Bessere Planbarkeit: Durch die Nutzung eines Immobilienkredits zur Finanzierung Ihrer Modernisierung können Sie die Kosten besser planen. Sie haben eine klare Vorstellung von den monatlichen Ratenzahlungen, der Zinsbindung und der Laufzeit des Kredits, was Ihnen helfen kann, Ihr Budget zu verwalten und Ihre Finanzen langfristig zu planen. Ein fester Sollzins, transparente Tilgung und klare Auszahlungstranchen (bei größeren Maßnahmen) sorgen für hohe Kalkulationssicherheit.


Kombinierbarkeit mit Fördermitteln: Oft lassen sich Immobilienkredite mit staatlichen Förderprogrammen kombinieren (z. B. KfW- oder BAFA-Förderung für energetische Modernisierung). Das kann die Gesamtkosten senken und die Wirtschaftlichkeit Ihres Projekts verbessern. Prüfen Sie Fördervoraussetzungen, technische Mindeststandards und den richtigen Antragzeitpunkt.


Es ist wichtig zu beachten, dass die Vorteile einer Finanzierung der Modernisierung über einen Immobilienkredit von Ihrer individuellen Situation und den Bedingungen des Kredits abhängen. Es ist ratsam, verschiedene Finanzierungsoptionen zu prüfen und gegebenenfalls professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, um die beste Lösung für Ihre Bedürfnisse zu finden.

Gerne beraten Sie unsere Finanzierungsspezialisten von Hausguthaben, um das für Sie passende Angebot zu finden – von der Modernisierung der Bestandsimmobilie über energetische Sanierungen bis zur Aufstockung einer bestehenden Baufinanzierung. Sprechen Sie uns an – wir freuen uns auf Sie.

Häufige Fragen (FAQ) zur Modernisierung mit Immobilienkredit

Was ist ein Immobilienkredit für die Modernisierung und worin liegt der Unterschied zum Ratenkredit?
Ein Immobilienkredit (Modernisierungskredit mit Grundschuld) ist in der Regel zinsgünstiger, bietet höhere Beträge und längere Laufzeiten als ein Ratenkredit. Er wird durch die Immobilie besichert und eignet sich für größere Renovierungen und Sanierungen.

Welche Maßnahmen kann ich finanzieren?
Typisch sind energetische Modernisierungen (Dämmung, Fenster, Heizung, Wärmepumpe), Photovoltaik, Badsanierung, Dach, Fassade, Elektrik, Barrierefreiheit sowie allgemeine Renovierungsarbeiten.

Welche Voraussetzungen und Unterlagen brauche ich?
Üblich sind ein stabiles Einkommen, eine positive Bonität/Schufa, Angaben zum Objekt (Grundbuchauszug, Wohnflächenberechnung), Kostenvoranschläge und Nachweise zur Verwendung. Je nach Bank können weitere Unterlagen erforderlich sein.

Wovon hängt der Zinssatz ab?
Von Bonität, Beleihungsauslauf (Relation Kredit zu Immobilienwert), Zinsbindung, Objektart und Marktumfeld. Eine niedrigere Beleihung (z. B. unter 80 %) führt oft zu besseren Konditionen.

Welche Laufzeiten und Tilgungsoptionen sind sinnvoll?
Üblich sind Zinsbindungen von 5–20 Jahren und Tilgungssätze von ca. 1–3 % p. a. Sinnvoll sind Optionen für Sondertilgung und Tilgungssatzwechsel, um flexibel auf Einkommen oder Förderungen zu reagieren.

Kann ich Fördermittel (z. B. KfW/BAFA) kombinieren?
Ja, häufig lassen sich Programme für energetische Sanierungen mit der Baufinanzierung kombinieren. Wichtig sind technische Anforderungen, der richtige Antragzeitpunkt und die Koordination mit Ihrer Bank.

Ist Eigenkapital notwendig?
Nicht zwingend, aber es verbessert Konditionen. Eigenkapital oder vorhandener Beleihungsspielraum reduziert den Beleihungsauslauf und damit meist den Zinssatz.

Welche zusätzlichen Kosten fallen an?
Je nach Fall: Notar- und Grundbuchkosten (Grundschuldeintragung), ggf. Wertermittlungsgebühr, Bereitstellungszinsen, Kontoführungs-/Auszahlungsgebühren sowie bei vorzeitiger Ablösung eine mögliche Vorfälligkeitsentschädigung.

Wie schnell erfolgt die Auszahlung?
Nach vollständiger Unterlageneinreichung meist innerhalb von 1–4 Wochen. Bei größeren Projekten sind auch Auszahlungen in Tranchen möglich.

Kann ich meine bestehende Baufinanzierung aufstocken?
Ja, häufig über eine Aufstockung mit zusätzlicher Grundschuld oder eine zweite Darlehenslinie. Alternativ kommt eine Umschuldung/Anschlussfinanzierung in Betracht – abhängig von Zinsbindung und Konditionen.

Gibt es steuerliche Vorteile?
Bei vermieteten Objekten können Zinsen und bestimmte Kosten als Werbungskosten absetzbar sein. Lassen Sie sich hierzu individuell steuerlich beraten; dies ist keine Steuerberatung.