Wissenswertes über:
Finanzierungsrechner Bayreuth - Vergleichen Sie jetzt Kreditangebote für Kapitalanlagen
Berechnung der Gesamtkosten im Verhältnis zu den Steuervorteilen beim Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie mit einem Finanzierungsrechner:
Der Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie als Kapitalanlage oder zur Eigennutzung bietet besondere Steuervorteile, erfordert aber eine sorgfältige Planung. Mit einem Finanzierungsrechner für Denkmalimmobilien lassen sich Finanzierung, Gesamtkosten und steuerliche Effekte (z. B. Denkmal-AfA) transparent abbilden, um die Wirtschaftlichkeit realistisch zu beurteilen.
Um die Gesamtkosten im Verhältnis zu den Steuervorteilen beim Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie mit einem Finanzierungsrechner zu berechnen, müssen Sie die folgenden Schritte befolgen:
Eingabe der Kreditdetails: Geben Sie die relevanten Informationen in den Finanzierungsrechner ein, einschließlich des Kreditbetrags, des Zinssatzes, der
Zinsbindung, der Laufzeit und der Art des Zinssatzes (fest oder variabel). Ergänzen Sie – sofern möglich – Tilgungssatz, Annuitätendarlehen vs. endfälliges Darlehen,
Effektivzins, Auszahlungskurs, Sondertilgungen sowie den geplanten Beleihungsauslauf (Loan-to-Value) und die Eigenkapitalquote.
Berechnung der monatlichen Raten: Der Finanzierungsrechner wird automatisch die monatlichen Raten basierend auf den eingegebenen Informationen berechnen.
Diese Raten umfassen sowohl die Tilgung des Kredits als auch die Zinszahlungen und bilden den Tilgungsplan (Annuität). Prüfen Sie hier auch Szenarien mit unterschiedlichen
Zinsbindungen und Tilgungssätzen.
Ermittlung der Gesamtkosten: Multiplizieren Sie die monatliche Rate mit der Anzahl der Monate in der Laufzeit des Kredits, um den Gesamtbetrag zu
erhalten, den Sie über die gesamte Laufzeit des Kredits zahlen werden. Berücksichtigen Sie zusätzlich Kaufnebenkosten (z. B. Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten,
Maklerprovision, Gutachten) sowie geplante Sanierungs- und Modernisierungskosten nach denkmalrechtlichen Auflagen. So erhalten Sie die realistischen Gesamtkosten der
Finanzierung.
Berücksichtigung der Steuervorteile: Bei denkmalgeschützten Immobilien können Steuervorteile in Form von Abschreibungen und Steuerermäßigungen geltend
gemacht werden. Dazu zählen insbesondere die Denkmal-AfA nach § 7h/§ 7i EStG (bei Vermietung) sowie die Steuerermäßigung nach § 10f EStG (bei Eigennutzung) für begünstigte
Sanierungs- bzw. Modernisierungskosten auf Basis der Bescheinigung der Denkmalschutzbehörde. Zusätzlich können laufende Werbungskosten (z. B. Schuldzinsen, Hausverwaltung,
Instandhaltung) und ggf. die lineare Gebäude-AfA berücksichtigt werden. Um die Auswirkungen dieser Steuervorteile auf die Gesamtkosten zu erfassen, berechnen Sie die
voraussichtlichen Steuereinsparungen über die Laufzeit und ziehen diese von den Gesamtkosten ab.
Berechnung der Gesamtkosten nach Steuervorteilen: Subtrahieren Sie die geschätzten Steuereinsparungen von den Gesamtkosten des Kredits, um die
Gesamtkosten im Verhältnis zu den Steuervorteilen zu erhalten. Optional können Sie ergänzend den Netto-Cashflow (Mieteinnahmen abzüglich Finanzierung, Bewirtschaftung,
Steuern) sowie die Renditekennzahlen (z. B. Brutto-/Nettomietrendite) einbeziehen.
Tipp – Förderungen und Energie: Prüfen Sie, ob KfW-Programme, Landesförderbanken oder weitere Zuschüsse (z. B. energetische Sanierungen, BEG-Förderung)
Ihre Finanzierung verbessern. In einem Finanzierungsrechner lassen sich Förderdarlehen, Tilgungszuschüsse und Sondertilgungen häufig separat abbilden.
Es ist wichtig zu beachten, dass die genauen Steuervorteile von den individuellen Umständen und den geltenden Steuergesetzen abhängen (u. a. Voraussetzungen nach
§ 7h/§ 7i/§ 10f EStG, Nutzungsart, Sanierungsanteil, Bescheinigung der Denkmalschutzbehörde). Es wird empfohlen, einen Steuerberater oder Finanzexperten zu konsultieren,
um genaue Informationen über die Steuervorteile beim Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie zu erhalten und diese in die Berechnung der Gesamtkosten einzubeziehen.
Wir empfehlen Ihnen dringend, vor dem Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie sich von Ihrem Steuerberater wie auch von einem Finanzierungsberater von Hausguthaben beraten zu lassen. Vereinbaren Sie einen Termin und sprechen Sie uns an. Gemeinsam optimieren wir Ihre Finanzierung, die steuerliche Gestaltung und die langfristige Strategie für Ihre Denkmalimmobilie.
Weitere relevante Stichworte (zur Orientierung): denkmalgeschützte Immobilie kaufen, Denkmalschutz Abschreibung, Denkmal-AfA, AfA nach § 7i EStG, § 7h EStG, § 10f EStG, Sanierungskosten, Modernisierung, vermietete Denkmalimmobilie, Eigennutzung, Kapitalanlage, Tilgungsrechner, Zinsbindung, Annuitätendarlehen, Effektivzins, KfW-Förderung, Kaufnebenkosten, Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten, Wertsteigerung, Instandhaltung, Leerstandsrisiko, Mietrendite, Cashflow, Beleihungsauslauf.
FAQs zur Finanzierung und Besteuerung denkmalgeschützter Immobilien
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Was ist die Denkmal-AfA und wie wirkt sie sich aus?
Die Denkmal-AfA ermöglicht die steuerliche Berücksichtigung zertifizierter Sanierungs- und Modernisierungskosten. Bei Vermietung greifen i. d. R. § 7h/§ 7i EStG, bei Eigennutzung § 10f EStG. Sie reduziert die Steuerlast und verbessert damit den Netto-Cashflow und die Gesamtkosten nach Steuern. -
Welche Kosten sind typischerweise absetzbar?
Begünstigt sind die durch die Denkmalschutzbehörde bescheinigten Sanierungs-/Modernisierungskosten. Zusätzlich können bei Vermietung Werbungskosten wie Schuldzinsen, Verwaltung, Abschreibung des Gebäudewerts (lineare AfA) und Instandhaltung berücksichtigt werden. Details klären Sie mit dem Steuerberater. -
Wie bilde ich Sanierungskosten im Finanzierungsrechner ab?
Legen Sie Sanierungskosten separat an (Eigenkapital oder zusätzliches Darlehen) und hinterlegen Sie die steuerlich begünstigten Anteile. Kalkulieren Sie die daraus resultierenden Steuervorteile über die geplante Nutzungsdauer. -
Welche Kaufnebenkosten sollte ich einplanen?
Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten, Maklerprovision sowie ggf. Gutachten und Baukontrolle. Diese erhöhen die Anschaffungskosten und beeinflussen Rendite und Beleihungsauslauf. -
Für wen lohnt sich eine Denkmalimmobilie besonders?
Vor allem für Kapitalanleger mit stabilen Einkünften und entsprechendem Steueraufkommen sowie für Eigennutzer mit Sanierungsplänen. Entscheidend sind Lage, Objektzustand, Mietpotenzial und die Qualität der Sanierungsmaßnahmen. -
Welche Risiken gibt es?
Mögliche Risiken sind höhere Sanierungskosten, strengere Auflagen der Denkmalschutzbehörde, längere Bauzeiten, Leerstandsrisiko, Zinsänderungsrisiko und erhöhte Instandhaltung. Eine konservative Kalkulation und professionelle Begleitung sind ratsam. -
Wie integriere ich KfW- oder Landesförderungen?
Erfassen Sie Förderdarlehen als separates Baudarlehen mit eigenem Zinssatz, Tilgung und Tilgungszuschuss. Prüfen Sie Programmvoraussetzungen (z. B. energetische Standards, Fachunternehmernachweise) und kombinieren Sie diese mit der Hauptfinanzierung. -
Welche Unterlagen sind für die steuerliche Anerkennung nötig?
Wesentlich ist die Bescheinigung der Denkmalschutzbehörde über die begünstigten Maßnahmen. Zusätzlich sind Rechnungen, Verträge, Zahlungsnachweise und ggf. Mietverträge relevant.