Schließen

Wissenswertes über:

Finanzierung Immobilie Ulm - jetzt Ihre Immobilienfinanzierung für Ihre energetische Sanierung sichern

Vorteile einer Immobilienfinanzierung zur freien Verwendung bei einer energetischen Sanierung:

Eine Immobilienfinanzierung zur freien Verwendung (zweckungebundenes, grundschuldbesichertes Darlehen) ist für Eigentümer von Haus oder Wohnung eine attraktive Option, um eine energetische Sanierung bzw. Modernisierung zu finanzieren. Typische Maßnahmen sind z. B. Wärmedämmung (Dach/Fassade), neue Fenster, Heizungstausch (z. B. Wärmepumpe), Photovoltaik mit Stromspeicher, Lüftungsanlagen oder Smart-Home-Lösungen. Mit der passenden Finanzierung senken Sie langfristig Ihre Energiekosten, steigern die Energieeffizienz und erhöhen den Wert Ihrer Immobilie.


Niedrigere Zinsen: Immobilienfinanzierungen haben oft niedrigere Zinssätze als Raten- oder Modernisierungskredite. Durch die Grundschuld sind Baufinanzierungen in der Regel günstiger im effektiven Jahreszins. Das senkt die Gesamtkosten der Sanierung deutlich, da weniger Zinsen gezahlt werden. Ein Zinsvergleich, die Wahl einer passenden Zinsbindung und die Möglichkeit von Sondertilgungen können die Finanzierung zusätzlich optimieren.


Längere Laufzeiten: Immobilienfinanzierungen haben in der Regel längere Laufzeiten als andere Kredite (oft 10–30 Jahre). Das ermöglicht Ihnen, die monatliche Rate durch flexible Tilgungssätze über einen längeren Zeitraum zu verteilen und so die finanzielle Belastung zu reduzieren. Optional sind tilgungsfreie Anlaufjahre, um den Cashflow während der Sanierungsphase zu entlasten.


Wertsteigerung der Immobilie: Durch eine energetische Sanierung kann der Marktwert Ihrer Immobilie steigen. Eine bessere Energieeffizienzklasse im Energieausweis und der Schritt in Richtung Effizienzhaus-Standard sprechen potenzielle Käufer an und können den Verkaufspreis erhöhen, falls Sie die Immobilie in Zukunft veräußern möchten. Auch der Beleihungswert kann langfristig von hochwertigen Modernisierungsmaßnahmen profitieren.


Verbessertes Wohnklima: Eine energetische Sanierung erhöht den Wohnkomfort spürbar. Durch hochwertige Wärmedämmung, dreifach verglaste Fenster, effiziente Heizungen (z. B. Wärmepumpe), eine Photovoltaik-Anlage mit Speicher und eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung senken Sie den Energieverbrauch und schaffen ein angenehmeres Wohnklima – bei dauerhaft niedrigeren Nebenkosten.


Nachhaltigkeit: Eine energetische Sanierung reduziert den CO2-Ausstoß und unterstützt aktiv den Klimaschutz. Durch den Einsatz erneuerbarer Energien und energieeffizienter Technologien verringern Sie Ihren ökologischen Fußabdruck und machen sich unabhängiger von volatilen Energiepreisen.


Es ist wichtig zu beachten, dass eine Immobilienfinanzierung zur freien Verwendung auch einige Risiken mit sich bringen kann. Prüfen Sie Ihre finanzielle Situation sorgfältig und berücksichtigen Sie Faktoren wie Zinsänderungsrisiken nach Ablauf der Zinsbindung, mögliche Vorfälligkeitsentschädigungen, Bereitstellungszinsen, eventuelle Nachfinanzierungen sowie ausreichend Puffer für Nebenkosten. Es ist ratsam, professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, Fördermittel (z. B. KfW, BAFA) zu prüfen und idealerweise eine Energieberatung mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP) zu nutzen, um die beste Finanzierungsoption zu finden und Förderkredite bzw. Zuschüsse optimal zu kombinieren.

Gerne unterstützt Sie Ihr Finanzierungsberater von Hausguthaben bei der Wahl der für Sie passenden Immobilienfinanzierung, beim Zins- und Angebotsvergleich, beim Fördermittelcheck sowie bei der strukturierten Planung Ihrer energetischen Sanierung.

Häufige Fragen (FAQ) zur Immobilienfinanzierung zur freien Verwendung für die energetische Sanierung

  • Was bedeutet „Immobilienfinanzierung zur freien Verwendung“?
    Es handelt sich um ein grundschuldbesichertes Darlehen, das nicht an einen festen Verwendungszweck gebunden ist. Sie können damit verschiedenste energetische Maßnahmen finanzieren – von Dämmung und Fenstererneuerung bis zu Wärmepumpe, Photovoltaik oder Lüftungsanlage.
  • Welche Maßnahmen sind förderfähig und lassen sich mit KfW/BAFA kombinieren?
    Förderfähig sind u. a. Wärmedämmung, Austausch von Fenstern/Türen, Heizungsmodernisierung (z. B. Wärmepumpe), PV-Anlagen, Stromspeicher und Lüftung. Häufig lassen sich KfW-Förderkredite und BAFA-Zuschüsse mit einer Immobilienfinanzierung kombinieren. Eine Energieberatung und ein iSFP erhöhen oft die Förderquote.
  • Worin liegt der Unterschied zu einem Modernisierungs- oder Ratenkredit?
    Raten- und Modernisierungskredite sind meist unbesichert und haben kürzere Laufzeiten sowie höhere Zinsen. Eine grundschuldbesicherte Immobilienfinanzierung bietet typischerweise niedrigere Zinsen, längere Laufzeiten und dadurch geringere Monatsraten.
  • Welche Unterlagen werden für die Finanzierung benötigt?
    In der Regel: Einkommensnachweise, Objektunterlagen (z. B. Grundbuchauszug, Energieausweis), eine Aufstellung der Sanierungskosten/Kostenvoranschläge sowie – bei Fördermitteln – Nachweise aus der Energieberatung (z. B. iSFP) und ggf. Handwerkerangebote.
  • Wie wähle ich Zinsbindung, Tilgung und Laufzeit?
    Das hängt von Budget, Planungshorizont und Risikoneigung ab. Gängig sind Zinsbindungen von 10–20 Jahren, mit anfänglichen Tilgungen von 2–3 % oder mehr. Sondertilgungsoptionen und flexible Tilgungsanpassungen können sinnvoll sein, um schneller zu entschulden.
  • Benötige ich Eigenkapital?
    Eigenkapital verbessert den Beleihungsauslauf und kann zu günstigeren Zinsen führen. In vielen Fällen ist eine Finanzierung auch ohne oder mit wenig Eigenkapital möglich – die Konditionen hängen vom Objekt, vom Beleihungswert und Ihrer Bonität ab.
  • Was ist der Unterschied zwischen Renovierung und energetischer Sanierung?
    Renovierung zielt vor allem auf Optik und Werterhalt (z. B. Malerarbeiten), während die energetische Sanierung den Energieverbrauch und CO2-Ausstoß reduziert (z. B. Dämmung, Heizungstausch, PV) und die Effizienzklasse verbessert.
  • Wann ist eine Nachfinanzierung sinnvoll?
    Wenn während der Umsetzung zusätzliche, nicht eingeplante Kosten entstehen. Empfehlenswert sind vorab Kostenpuffer sowie eine sorgfältige Projektplanung, um Nachfinanzierungen zu vermeiden.