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Wissenswertes über:

Finanzierung Immobilie Freising - Bessern Sie Ihre Rente mit einer Immobilienfinanzierung auf

Vorteile eines Immobiliendarlehens zur freien Verwendung im Vergleich zum Verkauf Ihrer Immobilie

Ein Immobiliendarlehen zur freien Verwendung (auch: Eigentümerdarlehen, Hypothekendarlehen zur Kapitalbeschaffung, Baufinanzierung ohne Zweckbindung) ermöglicht es, gebundenes Kapital aus Ihrer Immobilie freizusetzen – ohne verkaufen zu müssen. Das ist besonders attraktiv für Renovierungen, Modernisierung, Umschuldung/Schuldenkonsolidierung, Investitionen oder größere Anschaffungen.

Erhalt des Eigentums: Mit einem Immobiliendarlehen behalten Sie das Eigentum an Ihrer Immobilie. Im Gegensatz dazu bedeutet der Verkauf Ihrer Immobilie, dass Sie das Eigentum und alle zukünftigen Wertsteigerungen aufgeben.

Flexibilität: Ein Immobiliendarlehen zur freien Verwendung bietet Ihnen die Flexibilität, das Geld für verschiedene Zwecke zu verwenden, sei es für Renovierungen, Schuldenkonsolidierung, Investitionen oder andere persönliche Ausgaben. Sie nutzen die Finanzierung also ohne strenge Zweckbindung – ideal für Modernisierung, Liquiditätsbeschaffung oder zum Ablösen teurer Ratenkredite.

Potenzielle Wertsteigerung: Immobilien neigen dazu, im Laufe der Zeit an Wert zu gewinnen. Wenn Sie Ihre Immobilie behalten und ein Darlehen darauf aufnehmen, können Sie von zukünftigen Wertsteigerungen profitieren und gleichzeitig heute Liquidität schaffen (Kapitalfreisetzung).

Einkommensmöglichkeiten: Wenn Sie Ihre Immobilie behalten, können Sie sie vermieten und ein zusätzliches Einkommen erzielen. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn die Mieteinnahmen die Darlehenszahlungen decken oder sogar übertreffen. Zinsen können bei vermieteten Objekten zudem steuerlich als Werbungskosten absetzbar sein (individuelle Beratung erforderlich).

Niedrigere Zinssätze: Immobiliendarlehen haben in der Regel niedrigere Zinssätze als ungesicherte Darlehen, da die Immobilie als Sicherheit (Grundschuld) dient. Dies kann zu erheblichen Einsparungen beim effektiven Jahreszins und den Gesamtkosten der Finanzierung führen – insbesondere bei Umschuldung bestehender Ratenkredite.

Wichtiger Hinweis: Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass ein Immobiliendarlehen auch Risiken birgt. Wenn Sie Ihre Darlehenszahlungen nicht leisten können, kann die Bank Ihre Immobilie zwangsversteigern. Daher ist es wichtig, Ihre finanzielle Situation, Tilgung, Zinsbindung und den Beleihungsauslauf (Loan-to-Value, LTV) sorgfältig zu prüfen, bevor Sie sich für ein Immobiliendarlehen entscheiden.

Für wen eignet sich ein Immobiliendarlehen zur freien Verwendung?

  • Eigentümer von selbstgenutzten oder vermieteten Immobilien, die Liquidität benötigen
  • Haushalte, die teure Konsumentenkredite bündeln (Schuldenkonsolidierung/Umschuldung)
  • Modernisierung und energetische Sanierung (z. B. Bad, Heizung, PV-Anlage), wenn keine zweckgebundenen Förderkredite infrage kommen
  • Kapitalbeschaffung für Investitionen oder größere Anschaffungen

Typische Voraussetzungen und Konditionsfaktoren

  • Immobilie als Sicherheit: Eintragung/Abtretung einer Grundschuld im Grundbuch
  • Beleihungsauslauf (LTV): Je nach Bank oft bis ca. 60–80 % des Beleihungswerts
  • Bonität: Positive SCHUFA, tragfähige Haushaltsrechnung, stabile Einkünfte
  • Zinsbindung & Tilgung: Üblich sind 5/10/15 Jahre Zinsbindung, anfängliche Tilgung z. B. 1–3 %, optional Sondertilgungen
  • Nebenkosten: Notar- und Grundbuchkosten für die Grundschuld, ggf. Wertermittlung

Ablauf – so kommen Sie zur Auszahlung

  1. Unverbindliche Anfrage und Konditionscheck
  2. Unterlagenprüfung (Einkommen, Objekt, Grundbuchauszug, ggf. Gutachten)
  3. Finanzierungsangebot mit Sollzins/effektivem Jahreszins, Laufzeit, Rate, Sondertilgung
  4. Notartermin/Grundbucheintragung der Grundschuld
  5. Auszahlung – häufig innerhalb von 2–4 Wochen nach vollständiger Unterlagenlage

Gerne berät Sie ein Finanzierungsberater von Hausguthaben zum Thema Immobiliendarlehen zur freien Verwendung – inkl. Zinsvergleich, optimaler Zinsbindung und passender Tilgungsstrategie. Sprechen Sie uns an.

Häufige Fragen (FAQ) zum Immobiliendarlehen zur freien Verwendung

1) Was ist ein Immobiliendarlehen zur freien Verwendung?
Ein grundbuchlich besichertes Darlehen (Grundschuld), das Sie nicht zweckgebunden einsetzen müssen – z. B. für Modernisierung, Umschuldung, Investitionen oder Liquidität.

2) Wie hoch kann ich finanzieren?
Die maximale Darlehenshöhe hängt vom Beleihungswert und Beleihungsauslauf (LTV) ab. Viele Banken finanzieren bis ca. 60–80 % des Beleihungswerts – abzüglich bestehender Grundschulden.

3) Welche Unterlagen werden benötigt?
In der Regel Einkommensnachweise, SCHUFA-Auskunft, Grundbuchauszug, Objektunterlagen (Baupläne, Teilungserklärung bei ETW), ggf. Fotos/Gutachten sowie bestehende Kreditverträge bei Umschuldung.

4) Wie schnell erhalte ich die Auszahlung?
Nach vollständiger Unterlagenprüfung und Grundbucheintragung ist die Auszahlung oft in 2–4 Wochen möglich. Komplexe Fälle können länger dauern.

5) Was beeinflusst den Zinssatz?
Beleihungsauslauf (LTV), Objektart/Lage, Zinsbindung, Bonität/SCHUFA, Einkommenssituation und Marktzinssatz (z. B. Pfandbriefrenditen).

6) Kann ich teure Ratenkredite ablösen?
Ja. Die Schuldenkonsolidierung ist ein typischer Einsatz. Durch den meist niedrigeren Effektivzins lassen sich die Monatsrate und Gesamtkosten häufig senken.

7) Sind Sondertilgungen möglich?
Viele Angebote erlauben jährliche kostenlose Sondertilgungen (z. B. 5–10 % der Restschuld). Details stehen im Darlehensvertrag.

8) Fallen Vorfälligkeitsentschädigungen an?
Bei vorzeitiger Rückzahlung während der Zinsbindung kann eine Vorfälligkeitsentschädigung anfallen. Nach Ablauf der Zinsbindung ist eine Ablösung ohne Entschädigung möglich.

9) Welche Kosten entstehen zusätzlich?
Notar- und Grundbuchkosten für die Grundschuld, ggf. Wertermittlungsgebühren, Bereitstellungszinsen bei späterer Auszahlung.

10) Ist das auch für Selbständige oder Rentner geeignet?
Ja, bei ausreichender Bonität, stabilen Einkünften und passendem LTV sind Finanzierungen auch für Selbständige oder Rentner möglich.

11) Wie wirkt sich die Nutzung steuerlich aus?
Bei vermieteten Objekten können Zinsen i. d. R. als Werbungskosten geltend gemacht werden. Bei Eigennutzung besteht meist kein steuerlicher Abzug. Bitte steuerlich beraten lassen.

12) Was ist der Unterschied zum Ratenkredit?
Ratenkredite sind unbesichert und meist teurer. Immobiliendarlehen sind über die Grundschuld besichert und bieten daher häufig niedrigere Zinsen und höhere Darlehenssummen.