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Wissenswertes über:

Immobilienkredit Rosenheim - Ihr Kredit für zum Beispiel eine energetische Sanierung

Immobilienkredit versus Bauspardarlehen als Kredit für die energetische Sanierung Ihrer Immobilie

Die Entscheidung zwischen einem Immobilienkredit und einem Bauspardarlehen für eine energetische Sanierung (z. B. Dämmung, Fenster, Heizungstausch, Wärmepumpe, Photovoltaik) hängt von verschiedenen Faktoren ab – insbesondere Ihrer finanziellen Situation, Bonität, dem gewünschten Darlehensbetrag, der Zinsbindung, sowie Ihren langfristigen Zielen. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Unterschiede, Vorteile und Überlegungen – inklusive Hinweisen zu Fördermitteln (KfW, BAFA) und typischen Sanierungskosten.

Immobilienkredit

Flexibilität: Immobilienkredite (Baufinanzierung, Modernisierungsdarlehen) sind in der Regel flexibler als Bauspardarlehen. Sie können die Höhe des Darlehens, die Laufzeit und die Art der Zinsen (fest oder variabel) wählen. Häufig sind Optionen wie Sondertilgung und Tilgungssatzwechsel möglich, was Ihre Planungssicherheit erhöht.

Höhere Darlehensbeträge: Mit einem Immobilienkredit lassen sich oft höhere Summen finanzieren – sinnvoll bei umfangreichen Energiemaßnahmen wie Komplettsanierungen zum Effizienzhaus, Dach- und Fassadendämmung, Fenstererneuerung, Heizungsmodernisierung oder der Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik.

Schnellere Verfügbarkeit: Ein Immobilienkredit kann häufig schneller bereitgestellt werden als ein Bauspardarlehen, da keine Sparphase erforderlich ist. Je nach Bank ist auch ein Modernisierungskredit ohne Grundschuldeintragung (für kleinere Beträge) möglich, was Notar- und Grundbuchkosten sparen kann.

Weitere Überlegungen: Achten Sie auf effektiven Jahreszins, Zinsbindung (z. B. 10, 15, 20 oder 30 Jahre), Bereitstellungszinsen, den Beleihungsauslauf (Einfluss auf den Zinssatz), mögliche Anschlussfinanzierung oder Forward-Darlehen sowie Nebenkosten (z. B. Schätzkosten). Eigenkapital kann Konditionen verbessern.

Bauspardarlehen

Planungssicherheit: Ein Bauspardarlehen bietet hohe Planungssicherheit, da die Darlehenszinsen bereits bei Vertragsabschluss festgelegt werden. Das kann besonders vorteilhaft sein, wenn mit steigenden Marktzinsen gerechnet wird oder Sie eine langfristige Zinsgarantie wünschen.

Förderungen: Für energetische Sanierungen gibt es häufig staatliche Förderungen oder Zuschüsse (z. B. KfW-Förderkredite und BAFA-Zuschüsse), die sich je nach Maßnahme mit Bausparlösungen kombinieren lassen. Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) kann in bestimmten Programmen zusätzliche Boni ermöglichen. Wichtig: Förderbedingungen ändern sich – prüfen Sie vor Start die aktuellen Richtlinien.

Diszipliniertes Sparen: Ein Bausparvertrag erfordert eine Sparphase bis zur Zuteilung. Das fördert ein diszipliniertes Sparverhalten und kann durch Prämien (z. B. Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmersparzulage, sofern berechtigt) ergänzt werden. Begriffe wie Bewertungszahl und Anspargrad sind hier relevant.

Welche Option passt zu Ihnen?

Beide Optionen haben Vor- und Nachteile. Je nach Vorhaben, gewünschter Darlehenssumme und zeitlicher Planung kann entweder das Bauspardarlehen oder ein Immobilienkredit die bessere Variante sein. Insbesondere wenn Sie bereits einen Bausparvertrag haben, der zeitnah in die Zuteilung kommt, kann das Bauspardarlehen passend sein. Wenn die Sanierung kurzfristig starten soll oder der Finanzierungsbedarf höher ist, punktet oft der Immobilienkredit. Wichtig ist, alle Möglichkeiten – inklusive Kombination mit Fördermitteln – im Detail zu prüfen.

Es ist wichtig, dass Sie Ihre Optionen sorgfältig abwägen und bei Bedarf professionelle Beratung in Anspruch nehmen. Gerne unterstützt Sie Hausguthaben bei der Wahl des für Sie passenden Immobilienkredits oder der optimalen Bausparlösung für Ihre energetische Sanierung. Sprechen Sie uns an.


Häufige Fragen (FAQ) zur Finanzierung der energetischen Sanierung

1) Was ist besser für eine energetische Sanierung: Immobilienkredit oder Bauspardarlehen?

Das hängt von Budget, Timing und Risikoprofil ab: Immobilienkredite bieten Flexibilität und schnelle Auszahlung; Bauspardarlehen punkten mit planbaren Zinsen. Wer kurzfristig starten und größere Summen finanzieren möchte, wählt oft den Immobilienkredit. Wer langfristige Zinssicherheit und bereits einen zuteilungsnahen Bausparvertrag hat, ist mit dem Bauspardarlehen gut beraten.

2) Welche energetischen Maßnahmen kann ich finanzieren?

Typisch sind Dämmung (Dach, Fassade, Kellerdecke), neue Fenster und Türen, Heizungsmodernisierung (z. B. Wärmepumpe), Solarthermie, Photovoltaik inkl. Speicher, Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung sowie begleitende Planung und Energieberatung.

3) Welche Förderungen (KfW/BAFA) lassen sich kombinieren?

Je nach Maßnahme sind KfW-Förderkredite und BAFA-Zuschüsse kombinierbar. Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) kann zusätzliche Boni ermöglichen. Die Kombination mit einem Immobilienkredit oder Bauspardarlehen ist oft möglich. Förderbedingungen ändern sich – prüfen Sie vor Antragstellung stets die aktuellen Richtlinien.

4) Wie schnell steht das Geld zur Verfügung?

Beim Immobilienkredit oft nach Prüfung von Unterlagen und Eintragung der Grundschuld; bei kleineren Modernisierungskrediten teils ohne Grundschuldeintrag schneller. Beim Bauspardarlehen ist die Zuteilung des Vertrags entscheidend; ohne Zuteilung verlängert sich die Wartezeit.

5) Ist eine Finanzierung ohne Grundschuld möglich?

Ja, für kleinere Sanierungsbeträge bieten viele Banken Modernisierungskredite ohne Grundbucheintrag an. Die Zinssätze liegen meist etwas höher als bei grundbuchlich gesicherten Darlehen, dafür sparen Sie Notar- und Grundbuchkosten und sind schneller.

6) Welche Zinsbindung ist sinnvoll?

Das hängt von Ihrer Planungssicherheit ab. Lange Zinsbindungen (15–30 Jahre) bieten Stabilität, kurze Zinsbindungen sind oft günstiger, bergen aber Zinsänderungsrisiken bei der Anschlussfinanzierung.

7) Kann ich Sondertilgungen leisten oder den Tilgungssatz anpassen?

Bei vielen Immobilienkrediten sind jährliche Sondertilgungen und Tilgungssatzwechsel möglich. Bauspardarlehen erlauben in der Regel flexible Rückzahlung mit festem Zinssatz – Details hängen vom Tarif ab.

8) Welche Faktoren beeinflussen meinen Zinssatz?

Wesentlich sind Bonität, Einkommen, Beleihungsauslauf, Objektlage, Zinsbindung, Laufzeit, Darlehenshöhe sowie die Einbindung von Förderdarlehen und Eigenkapital.

9) Benötige ich für das Bauspardarlehen ein bestehendes Guthaben?

Für die Zuteilung sind Anspargrad und Bewertungszahl wichtig. Ein bereits angesparter, zuteilungsnaher Vertrag beschleunigt die Auszahlung und sichert den fest vereinbarten Darlehenszins.