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Wissenswertes über:

Finanzierungsrechner Landshut - Vergleichen Sie die Kreditangebote für Ihre gewerbliche PV-Anlage

Berechnung der Gesamtkosten eines Kredits im Verhältnis zu den Steuervorteilen beim Kauf einer gewerblichen PV‑Anlage mit einem Finanzierungsrechner

Mit einem Finanzierungsrechner für gewerbliche Photovoltaikanlagen (PV) ermitteln Sie schnell die Gesamtkosten eines Kredits und setzen diese in Beziehung zu steuerlichen Vorteilen. So erhalten Sie eine fundierte Grundlage für Ihre Investitionsentscheidung, Ihre Liquiditätsplanung und den erwarteten Cashflow aus Ihrer PV‑Finanzierung.

So gehen Sie Schritt für Schritt vor

  1. Eingabe der Kreditdetails: Tragen Sie im Finanzierungsrechner den Kreditbetrag, den Soll‑/Nominalzins, den effektiven Jahreszins, die Laufzeit, die Zinsbindung, die anfängliche Tilgung, eventuelle Sondertilgungen, die Art des Zinssatzes (fest oder variabel) sowie ggf. Bereitstellungszinsen ein. Optional: Tilgungsart (z. B. Annuitätendarlehen) und Gebühren, damit der Tilgungsplan realitätsnah ist.
  2. Berechnung der monatlichen Raten: Der Rechner ermittelt die Annuität (Monatsrate) aus Zinsen und Tilgung. So sehen Sie die Entwicklung von Restschuld, Zinslast und Tilgungsanteil über die Laufzeit.
  3. Ermittlung der Gesamtkosten: Multiplizieren Sie die Monatsrate mit der Anzahl der Monate der Kreditlaufzeit und addieren Sie ggf. weitere Kosten (z. B. Versicherung, Gebühren). Das ergibt die Gesamtauszahlung bzw. die Gesamtkosten des Kredits.
  4. Berücksichtigung der Steuervorteile: Für gewerbliche PV‑Anlagen kommen in der Regel folgende steuerliche Effekte in Betracht: - Abschreibungen (AfA) gemäß geltenden AfA‑Tabellen, - Investitionsabzugsbetrag (IAB) nach § 7g EStG (bei Vorliegen der Voraussetzungen), - Vorsteuerabzug bei Regelbesteuerung, - Zinsen und laufende Betriebsausgaben als betrieblich abziehbare Aufwendungen. Schätzen Sie die über die Laufzeit erwarteten Steuereinsparungen und halten Sie Rücksprache mit Ihrem Steuerberater, um die für Ihren Betrieb zutreffenden Werte anzusetzen.
  5. Gesamtkosten nach Steuervorteilen: Ziehen Sie die geschätzten Steuereffekte von den Gesamtkosten des Kredits ab. Optional können Sie eine Cashflow‑Betrachtung mit Diskontierung (NPV), ROI, Amortisationszeit und Total Cost of Ownership (TCO) ergänzen. Berücksichtigen Sie außerdem die Einspeisevergütung (EEG) und Einsparungen durch Eigenverbrauch, um die Wirtschaftlichkeit Ihrer PV‑Investition umfassend zu bewerten.

Bitte beachten Sie: Die genauen Steuervorteile hängen von Ihren individuellen Verhältnissen, der Rechtsform, den geltenden Steuergesetzen und den spezifischen Regelungen für gewerbliche Photovoltaik ab. Konsultieren Sie in jedem Fall Ihren Steuerberater oder Finanzexperten, um die korrekten Werte zu ermitteln und in den Finanzierungsrechner zu übernehmen.

Lassen Sie sich von Ihrem Steuerberater zur steuerlichen Betrachtung beim Kauf einer gewerblichen PV‑Anlage beraten. Nutzen Sie das Know‑how unserer Finanzierungsberater, um die für Sie passende Lösung für Ihren Darlehenswunsch zu finden – inklusive Prüfung von Förderkrediten (z. B. KfW), Leasing oder Mietkauf als Alternative.

Sprechen Sie uns an.

Häufige Fragen (FAQ) zur Finanzierung gewerblicher PV‑Anlagen

Welche Angaben brauche ich für den Finanzierungsrechner einer gewerblichen PV‑Anlage?
Üblicherweise: Investitionssumme/Kaufpreis, Kreditbetrag, Soll‑/Nominalzins, effektiver Jahreszins, Laufzeit, Zinsbindung, Tilgung, Sondertilgungen, Beginn der Auszahlung, ggf. Gebühren sowie Annahmen zu Einspeisevergütung, Eigenverbrauch, Betriebskosten und Versicherungen.

Welche Steuervorteile kann ich bei einer gewerblichen PV‑Anlage nutzen?
Häufig relevant sind die lineare AfA, der Investitionsabzugsbetrag (§ 7g EStG) bei Vorliegen der Voraussetzungen, der Vorsteuerabzug bei Regelbesteuerung sowie die Abzugsfähigkeit von Zinsen und laufenden Betriebsausgaben. Details klären Sie mit Ihrem Steuerberater.

Was ist der Unterschied zwischen Nominalzins und effektivem Jahreszins?
Der Nominalzins ist der vertragliche Sollzins. Der effektive Jahreszins beinhaltet zusätzlich preisbestimmende Kosten (z. B. Zinszahlungsmodalitäten) und bildet die tatsächlichen Kreditkosten pro Jahr realistischer ab.

Wie berücksichtige ich Einspeisevergütung und Eigenverbrauch in der Wirtschaftlichkeitsrechnung?
Ergänzen Sie die Kredit‑ und Steuerrechnung um Cashflows aus Einspeisevergütung (EEG) sowie Stromkosteneinsparungen durch Eigenverbrauch. So erhalten Sie Amortisationszeit, NPV und ROI der PV‑Investition.

Gibt es Förderkredite oder Zuschüsse für gewerbliche PV‑Projekte?
Je nach Programm können z. B. KfW‑Förderkredite sowie Landes‑ oder Kommunalprogramme in Frage kommen. Prüfen Sie Konditionen, Fördervoraussetzungen und Kombinationsmöglichkeiten frühzeitig.

Ist Leasing oder Mietkauf eine Alternative zum Bankdarlehen?
Ja. Leasing und Mietkauf können Bilanz‑, Liquiditäts‑ und Steuerwirkungen haben, die je nach Unternehmen vorteilhaft sein können. Ein Vergleich mit dem Annuitätendarlehen lohnt sich.

Wie lange ist die typische Amortisationszeit einer gewerblichen PV‑Anlage?
Das hängt von Investitionskosten, Vergütung, Eigenverbrauchsquote, Strompreis, Standort und Finanzierungskonditionen ab. Häufig liegt sie je nach Parametern im Bereich weniger bis mittlerer zweistelliger Jahre.

Sind Sondertilgungen sinnvoll?
Sondertilgungen können Zinskosten reduzieren und die Laufzeit verkürzen. Achten Sie auf vertraglich zulässige Quoten und mögliche Vorfälligkeitsentschädigungen.

Wie gehe ich mit variablen Zinssätzen und Zinsänderungsrisiken um?
Prüfen Sie Zinsbindung, Cap‑/Floor‑Regelungen oder die Kombination mit festen Tranchen. Szenariorechnungen im Finanzierungsrechner zeigen die Wirkung steigender oder fallender Zinsen auf Rate, Restschuld und Gesamtkosten.