Wissenswertes über:
Immobiliendarlehen trotz abgelehnter Kreditanfrage - Hausguthaben
Immobiliendarlehen trotz abgelehnter Kreditanfrage gesucht – Was nun?
Eine abgelehnte Kreditanfrage für die Baufinanzierung kann frustrierend sein. Doch das bedeutet nicht, dass Sie Ihren Traum von einer eigenen Immobilie aufgeben müssen. Bei Hausguthaben entwickeln wir flexible Finanzierungslösungen, um auch nach einer abgelehnten Kreditanfrage eine Immobilienfinanzierung zu ermöglichen – von der Erstfinanzierung über die Anschlussfinanzierung bis zur Umschuldung. Wir prüfen Ihre Möglichkeiten auf Wunsch als Konditionsanfrage (SCHUFA-neutral) und zeigen realistische Alternativen auf.
Analyse der Ablehnung
Bevor Sie sich erneut um eine Baufinanzierung bemühen, sollten Sie die Gründe für die Ablehnung der Kreditanfrage analysieren. Häufige Ursachen sind eine zu geringe Bonität bzw. ein niedriger SCHUFA-Score, ein zu knapp kalkulierter Haushaltsüberschuss, ein niedriges oder schwankendes Einkommen (z. B. in Probezeit, befristeter Vertrag, Selbstständigkeit) oder ein zu hoher Beleihungsauslauf (LTV). Auch Objektfaktoren (Lage, Zustand) und eine niedrige Eigenkapitalquote können eine Rolle spielen. Bei Hausguthaben bieten wir eine individuelle Beratung, helfen bei der Bonitätsprüfung, der Unterlagen-Optimierung (Gehaltsabrechnungen, Steuerbescheide, Kontoauszüge) und zeigen Wege, wie sich die Finanzierbarkeit verbessern lässt – inkl. Konditionsanfrage statt Kreditanfrage, damit Ihre SCHUFA nicht unnötig belastet wird.
Immobiliendarlehen mit Sicherheiten
Eine Möglichkeit, trotz abgelehnter Kreditanfrage ein Immobiliendarlehen zu bekommen, ist die Bereitstellung von zusätzlichen Sicherheiten. Dazu gehören beispielsweise vorhandene Immobilien oder Grundstücke, die als Grundschuld herangezogen werden können. Auch Wertpapiere (Depotverpfändung), Sparguthaben, abgetretene Lebensversicherungen oder Riester-Verträge können als Sicherheiten dienen. Durch Zusatzsicherheiten senken Sie den Beleihungsauslauf – das kann zu besseren Konditionen (Zinssatz) und einer höheren Finanzierungswahrscheinlichkeit führen. Prüfen Sie zusätzlich Förderdarlehen (z. B. KfW), die als Eigenkapitalersatz fungieren können.
Immobiliendarlehen mit Bürgen
Eine weitere Möglichkeit ist die Inanspruchnahme eines Bürgen. Ein Bürge verpflichtet sich, die Rückzahlung des Immobiliendarlehens zu übernehmen, falls der Kreditnehmer zahlungsunfähig wird. Der Bürge muss über eine ausreichende Bonität und ein stabiles Einkommen verfügen, um als Sicherheit akzeptiert zu werden. In der Praxis kommen häufig Eltern oder der Ehe-/Lebenspartner in Betracht. Beachten Sie: Eine selbstschuldnerische Bürgschaft ist mit Risiken für den Bürgen verbunden und sollte gut abgewogen werden.
Immobiliendarlehen mit Hausguthaben
Bei Hausguthaben bieten wir flexible Immobiliendarlehen, die individuell auf die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden abgestimmt sind – auch wenn bereits eine Kreditanfrage abgelehnt wurde. Wir berücksichtigen Ihre finanzielle Situation und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen, z. B. Annuitätendarlehen mit passender Zinsbindung, Sondertilgung-Optionen, Forward-Darlehen für die Anschlussfinanzierung oder eine Umschuldung zur Reduzierung der Monatsrate. Zusätzlich prüfen wir passende Fördermittel (z. B. KfW) und Möglichkeiten zur Tilgungsoptimierung. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche, SCHUFA-neutrale Erstberatung.
Tipps zur Verbesserung der Bonität und Finanzierbarkeit
- SCHUFA-Selbstauskunft prüfen und fehlerhafte Einträge korrigieren.
- Kurzfristige Ratenkredite bündeln oder ablösen, Kreditkartenlimits senken.
- Eigenkapital erhöhen (z. B. durch Ersparnisse, Eigenleistungen am Objekt, Schenkungen).
- Haushaltsrechnung optimieren: fixe Ausgaben reduzieren, realistische Tilgung wählen.
- Kaufnebenkosten (Notar, Grundbuch, Grunderwerbsteuer, Makler) einplanen – idealerweise aus Eigenmitteln.
- Objektauswahl prüfen: besserer Objektzustand oder Lage kann die Bankbewertung (Beleihungswert) verbessern.
Welche Unterlagen sollten Sie bereithalten?
- Personalausweis, Selbstauskunft, aktuelle SCHUFA-Auskunft
- Einkommensnachweise (Gehaltsabrechnungen, Arbeitsvertrag; bei Selbstständigen: BWA, Steuerbescheide)
- Kontoauszüge (mind. 3 Monate), Nachweise zu bestehenden Krediten
- Objektunterlagen (Exposé, Grundrisse, Energieausweis, Kaufvertrag/Entwurf), Kostenvoranschläge bei Modernisierung
- Nachweise über Eigenkapital, Vermögen und mögliche Sicherheiten
Fazit
Eine abgelehnte Kreditanfrage bedeutet nicht das Ende Ihrer Immobilienpläne. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Immobiliendarlehen zu erhalten, auch wenn eine Kreditanfrage abgelehnt wurde – etwa durch Sicherheiten, Bürgen oder eine optimierte Finanzierungsstruktur. Bei Hausguthaben erhalten Sie individuelle Finanzierungslösungen, um Ihren Traum von einer eigenen Immobilie zu verwirklichen. Kontaktieren Sie uns gerne für eine unverbindliche Beratung.
Häufige Fragen (FAQ) zur Baufinanzierung trotz abgelehnter Kreditanfrage
Kann ich nach einer abgelehnten Kreditanfrage noch eine Baufinanzierung erhalten?
Ja, je nach Ursache der Ablehnung. Durch bessere Unterlagen, zusätzliche Sicherheiten, einen Bürgen, angepasste Tilgung/Zinsbindung oder passende Fördermittel (z. B. KfW) kann eine Finanzierung häufig doch realisiert werden. Hausguthaben prüft Ihre Optionen SCHUFA-neutral per Konditionsanfrage.
Verschlechtert eine abgelehnte Kreditanfrage meinen SCHUFA-Score?
Eine Kreditanfrage kann sich auf den SCHUFA-Score auswirken. Nutzen Sie daher für den Zinsvergleich möglichst eine Konditionsanfrage (SCHUFA-neutral). Wir achten in der Erstprüfung darauf, unnötige Score-Effekte zu vermeiden.
Welche Sicherheiten akzeptieren Banken bei Immobiliendarlehen?
Üblich sind Grundschulden auf Immobilien/Grundstücke, die Verpfändung von Sparguthaben, Wertpapierdepots oder Lebensversicherungen sowie Bürgschaften. Ziel ist es, den Beleihungsauslauf zu senken und die Kreditwürdigkeit zu stärken.
Gibt es Immobilienkredite trotz negativer SCHUFA?
Bei stark negativer SCHUFA ist eine Baufinanzierung schwierig, aber nicht ausgeschlossen. Entscheidend sind Ursache und Schwere der Einträge, Einkommen, Eigenkapital, Sicherheiten und Objektqualität. Wir prüfen, was realistisch ist, und zeigen Alternativen auf.
Wie viel Eigenkapital brauche ich für eine Baufinanzierung?
Empfehlenswert sind mindestens die Kaufnebenkosten (Notar, Grundbuch, Grunderwerbsteuer, Makler) plus ein Anteil am Kaufpreis. Eine 100-%- oder 110-%-Finanzierung ist in Einzelfällen möglich, führt aber meist zu Zinsaufschlägen und strengeren Anforderungen.
Welche Unterlagen benötigt Hausguthaben für die Erstprüfung?
In der Regel: SCHUFA-Selbstauskunft, Einkommensnachweise (Gehaltsabrechnungen, Arbeitsvertrag; bei Selbstständigen BWA/Steuerbescheide), Kontoauszüge, Objektunterlagen (Exposé, Grundrisse, Energieausweis, Kaufvertragsentwurf) sowie Nachweise zu Eigenkapital/Sicherheiten.