Wissenswertes über:
Anschlußfinanzierung Ihrer Immobilie in München über Hausguthaben
Warum soll ich mich rechtzeitig um meine Anschlußfinanzierung (Anschlussfinanzierung) kümmern?
Die Anschlußfinanzierung (moderne Schreibweise: Anschlussfinanzierung) ist der nächste Schritt nach Ablauf der Zinsbindung Ihrer Baufinanzierung bzw. Ihres Hypothekendarlehens. Ob Prolongation bei der Hausbank, Umschuldung zu einer anderen Bank oder Zinssicherung per Forward-Darlehen – wer früh startet, verschafft sich Zinsvorteile und Planungssicherheit für die Restschuld.
Vermeidung von Zinssteigerungen: Wenn Sie Ihre Anschlussfinanzierung frühzeitig abschließen, können Sie sich günstige Sollzinsen sichern. Warten Sie zu lange, riskieren Sie einen Zinsanstieg (Zinswende) und zahlen über die gesamte Restlaufzeit mehr. Tipp: Mit einem Forward-Darlehen lassen sich je nach Bank Zinsen bis zu 60 Monate im Voraus festschreiben (gegen geringen Forward-Aufschlag).
Planungssicherheit: Durch eine rechtzeitige Anschlussfinanzierung kennen Sie Ihre künftige Ratenhöhe, den Tilgungssatz und Ihren Tilgungsplan. Das schafft Budget- und Cashflow-Sicherheit und erleichtert Ihre Haushaltsplanung.
Vermeidung von Kündigung durch die Bank: Läuft die Zinsbindung aus und es kommt zu keiner Einigung, hat die Bank grundsätzlich ein Kündigungsrecht. Das kann zu finanziellen Engpässen führen, wenn die Restschuld kurzfristig fällig gestellt wird. Eine rechtzeitige Anschlussfinanzierung verhindert solchen Druck.
Vermeidung von Zeitdruck: Wer früh vergleicht, hat Zeit für einen gründlichen Zinsvergleich (Soll- und Effektivzins), das Prüfen von Sondertilgungsoptionen, Tilgungssatzwechseln oder Ratenpausen und verpasst keine Fristen. Unter Zeitdruck sind häufig schlechtere Konditionen die Folge.
Flexibilität bei der Verhandlung: Mit Vorlaufzeit haben Sie mehr Spielraum, um mit der Hausbank zu verhandeln (Prolongation) oder alternative Angebote für eine Umschuldung einzuholen. So finden Sie die Anschlussfinanzierung, die zu Ihrer Lebenssituation, Ihrem Beleihungsauslauf und Ihrer Restschuld passt.
Optionen optimieren: Im Zuge der Anschlussfinanzierung lassen sich oft bessere Rahmenbedingungen vereinbaren – etwa höhere Sondertilgungen, angepasste Zinsbindung (z. B. 10, 15, 20 oder mehr Jahre), ein passender Tilgungssatz oder eine flexible Gestaltung für zukünftige Einnahmenüberschüsse.
Wann starten? Als Faustregel gilt: Beginnen Sie idealerweise 12–36 Monate vor Ablauf der Zinsbindung mit dem Vergleich. Über ein Forward-Darlehen können Zinsen – je nach Bank – sogar bis zu 60 Monate im Voraus gesichert werden.
Insgesamt ist es also ratsam, sich rechtzeitig um die Anschlussfinanzierung zu kümmern, um von niedrigen Zinsen, Planungssicherheit und Flexibilität zu profitieren und finanzielle Schwierigkeiten zu vermeiden.
Persönliche Beratung: Nutzen Sie daher die Möglichkeit, direkt mit einem Finanzierungsberater von Hausguthaben zu sprechen. Er hilft Ihnen, das für Sie passende Angebot zu finden – von der Prolongation bis zur Umschuldung mit optimaler Zinsbindung und Konditionen.
Häufige Fragen (FAQ) zur Anschlussfinanzierung
Was ist eine Anschlussfinanzierung?
Die Anschlussfinanzierung ist die Weiterfinanzierung Ihrer Baufinanzierung nach Ablauf der Zinsbindung. Das kann als Prolongation bei Ihrer bisherigen Bank, als
Umschuldung zu einer neuen Bank oder per Forward-Darlehen zur frühzeitigen Zinssicherung erfolgen.
Wann sollte ich mich um die Anschlussfinanzierung kümmern?
Starten Sie 12–36 Monate vor Ablauf der Zinsbindung mit dem Vergleich. Mit einem Forward-Darlehen lassen sich Zinsen – je nach Bank – bis zu 60 Monate im Voraus sichern.
Prolongation oder Umschuldung: Was ist günstiger?
Das hängt von den Konditionen ab. Vergleichen Sie die Angebote der Hausbank (Prolongation) mit externen Banken (Umschuldung). Achten Sie auf Soll- und Effektivzins,
Zinsbindung, Tilgungssatz, Sondertilgungen und Flexibilitäten.
Welche Kosten fallen bei einer Umschuldung an?
Mögliche Kosten sind Notar- und Grundbuchgebühren (für Abtretung/Umtragung der Grundschuld) sowie ein Forward-Aufschlag bei frühzeitiger Zinssicherung. Nach regulärem
Ablauf der Zinsbindung fällt in der Regel keine Vorfälligkeitsentschädigung an.
Welche Unterlagen brauche ich für die Anschlussfinanzierung?
Typisch sind: bestehender Darlehensvertrag, aktueller Saldo/Restschuld, Zinsbindungsende, Gehalts- bzw. Einkommensnachweise, Objekt- und Grundbuchunterlagen. Je nach Bank
können weitere Dokumente erforderlich sein.
Kann ich Sondertilgungen und Tilgungswechsel vereinbaren?
Ja. Viele Banken bieten jährliche Sondertilgungen (z. B. 5–10 % der Restschuld) und Optionen zum Tilgungssatzwechsel. Diese Flexibilitäten sollten Sie aktiv verhandeln und
in den Vergleich einbeziehen.
Was passiert, wenn ich nichts unternehme?
Ohne rechtzeitige Regelung drohen schlechtere Konditionen, eingeschränkte Auswahl und Zeitdruck. Nach Ablauf der Zinsbindung kann die Bank kündigen oder zu variablen bzw.
weniger attraktiven Konditionen weiterführen.